Tormenti d'Amore
Werke u.a. von Hasse, Reutter, Scalabrini, Porsile aus dem Meininger Musikarchiv
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Eine Reise von Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen 1724 in die Kaiserstadt Wien war für das Meininger Musikarchiv sehr folgenreich. Der Fürstensohn tauchte tief in das Musikleben der Stadt ein und ließ in der Folgezeit Kopien von Musikalien anfertigen, welche ihm interessant schienen – weniger um sie aufzuführen, sondern um sie vorzugsweise der herzoglichen Preziosenkammer zukommen zu lassen. Auf diese Weise ist eine bedeutende Sammlung von 107 Manuskripten mit insgesamt 297 Vokalkompositionen aus dem Wiener Musikleben zwischen 1710 und 1740 entstanden, von denen einige ausschließlich im Meininger Archiv übeliefert sind. Aus den mehr als 170 Kantaten der Sammlung kommen in diesem Programm vier zur Einspielung, drei von ihnen sind ausschließlich im Meininger Archiv zu finden. Zudem erklingen zwei Sonaten Johann Adolf Hasses sowie zwei ebenfalls unter seinem Namen publizierte Sinfonien, bei denen sich erst im Rahmen jüngster Forschungen herausstellte, dass sie gar nicht von Hasse komponiert wurden, sondern vom Kopenhagener Hofkapellmeister Paolo Scalabrini. Die Doppel-CD präsentiert die Capella Jenensis zusammen mit Philipp Mathmann (Sopran) unter der musikalischen Leitung von Gerd Amelung. Einige der Kompositionen erleben hier ihre Weltersteinspielung.
Besetzung
Philipp Mathmann, Capella Jenensis, Gerd Amelung
Erschienen im Oktober 2020
Label: Querstand
Tormenti d'Amore

Trailer

Tormenti d'Amore
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Tormenti d'Amore
Pressestimmen
„Die beiden CDs bieten schöne, aber wenig bekannte Werke, deren Entdeckung sich mehr als lohnt.“
Uwe Krusch
Pizzicato
„Capella Jenensis kultiviert einen aus den seidigen Streichern entwickelten transparenten und weichen Klang.“
Roland Dippel
Concerto-Magazin
"Unter Leitung des Barockexperten Gerd Amelung praktizieren die acht Musici die Kunst eines präzisen, kammermusikalisch feinsinnigen Spiels."
Wolfgang Hirsch
TLZ